DRK Rettungsdienst

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Ausbildung im Rettungsdienst

Die Mitarbeit in einem modernen Rettungsdienst fordert mit den mittlerweile vielen unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten unterschiedliche Qualifikationen. Nur so ist es möglich, auf die unterschiedlichsten Situationen zum Wohle der Patienten zu reagieren. Dadurch entstehen unterschiedliche Ausbildungen und Zusatzqualifikationen im Rettungsdienst. Hauptsächlich werden die Einsatzkräfte im Rettungsdienst in Rettungshelfer, Rettungssanitäter und Rettungsassistent unterschieden. Weiterhin gibt es noch verschiedene Zusatzqualifikationen, für deren Weiterbildung die Ausbildung zum Rettungsassistenten Vorraussetzung ist.

Rettungshelfer [RH]


Die Ausbildung zum Rettungshelfer umfasst 160 Stunden Theorie sowie 80 Stunden Rettungswachenpraktikum. Man könnte es als Grundausbildung ansehen, mit der man befähigt wird, als Teamkollege im Krankentransport eingesetzt zu werden.
In Baden-Württemberg dürfen Rettungshelfer auf einem Krankenwagen eingesetzt werden.

 

Rettungssanitäter [RS]


Die Ausbildung zum Rettungssanitäter umfasst 520 Stunden Theorie sowie 160 Stunden Rettungswachen- bzw. Klinikpraktikum. Zu den Ausbildungsinhalten gehören: Allgemeine medizinische Grundlagen, allgemeine Notfallmedizin, spezielle Krankheitslehre und spezielle Notfallmedizin, Organisation und Einsatztaktik sowie Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde.
"Rettungssanitäter/in" ist keine staatlich geschützte Berufsbezeichnung, wird aber von den am Rettungsdienst beteiligten Firmen, Organisationen und Behörden jedoch anerkannt. Es besteht die Möglichkeit, die "520 Stunden - Ausbildung" auf die Ausbildung zum Rettungsassistenten anzurechnen und zu einem späterem Zeitpunkt einen Aufbaulehrgang zum Rettungsassistenten zu besuchen. Rettungssanitäter werden hauptsächlich im Krankentransport, aber auch als Teamkollege, an der Seite eines Rettungsassistenten, in der Notfallrettung eingesetzt.

 

 

1.

J
a
h
r

Rettungshelfer

Rettungssanitäter

Rettungsassistent
Vollausbildung

Notfallsanitäter 

160 Std.
Fachlehrgang
Rettungsdienst-
schule

80 Std.
Praktikum
Rettungswache

Rettungshelfer-ausbildung

780 Std.
Fachlehrgang
Rettungsdienst-
schule

 1920 Std. Schule

 

 

420 Std.
Klinikpraktikum

 

160 Std.
Klinikpraktikum

80 Std.
Praktikum
Rettungswache

40 Std.
Abschlusslehrgang
Rettungsdienst-
schule

min.
120 Std.
Praktikum
Rettungswache

 

Staatsexamen

 

2.

J
a
h
r

 

Berufspraktisches Jahr an
einer Lehrrettungswache
mind. 1600Std.

 1960 Std. Praxiseinsatz

3. 

J
a
h
r

 

 

 720 Std. Klinik

 

 

 

 Staatliche Prüfung

 

 

Rettungsassistent [RA]


Der Rettungsassistent ist die staatlich anerkannte Berufsbezeichnung für Rettungsfachpersonal. Die Ausbildung ist durch das Rettungsassistentengesetz von 1989 geregelt und gliedert sich nach derzeitig geltendem Gesetz in zwei Abschnitte:
Der Fachlehrgang besteht aus mindestens 1200 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung (Schule, Klinik- und Rettungswachenpraktikum) und dauert in der Vollzeitform zwölf Monate. Er wird von staatlich anerkannten Schulen für Rettungsassistenten durchgeführt und schließt mit einem Staatsexamen ab.
Das berufspraktische Jahr an einer Lehrrettungswache umfasst mindestens 1600 Stunden und dauert, sofern sie in Vollzeitform abgeleistet wird, zwölf Monate. Sie ist nach bestandener staatlicher Prüfung (Staatsexamen) in einer von der zuständigen Behörde zur Annahme von Praktikanten ermächtigten Einrichtung des Rettungsdienstes abzuleisten. Zu den Ausbildungsinhalten gehören: Anatomie, Physiologie, allgemeine medizinische Grundlagen, allgemeine Notfallmedizin, spezielle Krankheitslehre und spezielle Notfallmedizin, Pharmakologie, Pädiatrie, Organisation und Einsatztaktik sowie Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde. Rettungsassistenten werden in allen Bereichen des modernen Rettungswesens eingesetzt. Hauptsächlich als verantwortliches Fachpersonal auf dem Krankenwagen, Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug. Die Hauptaufgabe besteht somit in der Betreuung und Versorgung von Notfallpatienten. Ebenso wird der Rettungsassistent auf Rettungshubschraubern und Rettungsleitstellen eingesetzt.

Zusatzqualifikationen

Nach der Ausbildung zum Rettungsassistent gibt es noch verschiedene Möglichkeiten sich zusätzlich je nach persönlicher Eigenschaften weiterzubilden. In den einzelnen Fachressorts Aus- und Weiterbildung, Leitstelle, Hygiene oder Einsatztaktik gibt es verschiedene Zusatzqualifikationen, die wir unter Personal im Rettungsdienst näher beschreiben.

 

Notfallsanitäter [NFS]


Die Ausbildung zum Notfallsanitäter umfasst 1920 Stunden Theorie, 1960 Stunden Praxis und 720 Stunden in der Klinik.
Die Ausbildung (theoretischer und praktischer Unterricht) findet an staatlich anerkannten Berufsfachschulen statt.
Die praktische Ausbildung findet an anerkannten Lehrrettungswachen sowie an geeigneten Kliniken statt.

Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung:

              
              -  gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs

              -  der mittlere Schulabschluss oder eine andere  
                  gleichwertige, abgeschlossene Schulbildung

                 

              oder

              

              -  eine nach einem Hauptschulabschluss oder einer 
                  gleichwertigen Schulbildung erfolgreich
                  abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens  
                  zweijähriger Dauer



Nachrichten

  • 09.04.2014

    Neue Stellenangebote

    Wir suchen Sie! http://www.rettungsdienst-ortenau.de/de/stellenangebote

  • 09.04.2014

    Änderung der Rettungsdienstbereichsgrenzen

    Die Gebiets- und Kreisreform, die Anfang der siebziger Jahre die Landkreise in Baden-Württemberg nahezu ...