gesetzliche Grundlagen und Vorgabengesetzliche Grundlagen und Vorgaben

Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg

Der Rettungsdienst hat die Aufgabe, bei Notfallpatienten Maßnahmen zur Erhaltung des Lebens oder zur  Vermeidung gesundheitlicher Schäden einzuleiten, sie transportfähig zu machen und unter fachgerechter  Betreuung in eine für die weitere Versorgung geeignete nächsterreichbare Einrichtung zu befördern. (Definition nach §1 Abs. 2 Satz 1 Rettungsdienst-Gesetz (RDG))

Außerdem hat der Rettungsdienst im Rahmen von Krankentransporten die Pflicht, Nicht-Notfallpatienten (Kranke, Verletzte oder sonstige Hilfsbedürftige) nötigenfalls erste Hilfe zu leisten und sie unter fachgerechter Betreuung zu befördern.

Ein funktionierender Rettungsdienst erfordert eine lückenlose Versorgung vom Eintritt des Notfalls bis zur Aufnahme des Notfallpatienten in eine für die weitere Versorgung geeignete Klinik. Dabei greifen die verschiedenen Stufen der Hilfe wie eine Kette ineinander.

Dabei steht heute nicht mehr der schnelle Transport des Notfallpatienten  im Vordergrund. Entscheidend kommt es vielmehr auf die Wiederherstellung der Vitalfunktionen am Ort des Notfallgeschehens und auf deren Erhalt während des Transports in einem Rettungsmittel durch qualifiziertes ärztliches und nichtärztliches Personal an.

Medizinprodukte-Betreiberverordnung - MPBetreibV

Der Beauftragte für Medizinproduktesicherheit nimmt als zentrale Stelle innerhalb der DRK Rettungsdienst Ortenau gGmbH folgende Aufgaben wahr:

  • die Aufgaben einer Kontaktperson für Behörden, Hersteller und Vertreiber im Zusammenhang mit Meldungen über Risiken von Medizinprodukten sowie bei der Umsetzung von notwendigen korrektiven Maßnahmen
  • die Koordinierung interner Prozesse der Gesundheitseinrichtung zur Erfüllung der Melde- und Mitwirkungspflichten der Anwender und Betreiber
  • die Koordinierung der Umsetzung korrektiver Maßnahmen und der Rückrufmaßnahmen durch den Verantwortlichen nach § 5 des Medizinproduktegesetzes in den Gesundheitseinrichtungen.